Verfahren der Kaltumformung
Ein von SCHWEIZER TECHNOLOGIES perfektioniertes Fertigungsverfahren.
Das Verfahren der Kaltumformung
Die Kaltumformung ist ein effizientes Fertigungsverfahren in der Metallverarbeitung, bei dem Metalle bei Raumtemperatur oder leicht darunter umgeformt werden, ohne zusätzliche Erwärmung. Im Gegensatz zu thermischen Prozessen bleibt das Material unter der Rekristallisationstemperatur, was zu einer Kaltverfestigung führt und die mechanischen Eigenschaften verbessert. Typische Verfahren umfassen Kaltwalzen, Tiefziehen, Kaltfließpressen und Biegen. Diese Methoden ermöglichen die Herstellung komplexer Geometrien mit minimalem Materialabfall und hohen Präzisionsgraden. Dabei erfordert das Verfahren einen spezialisierten Werkzeugbau, da nur extrem robuste Formen aus Hartmetall den enormen Kräften standhalten können, die für das Pressen des kalten Metalls nötig sind.
In der Praxis wird das Kaltumformungsverfahren für Bauteile wie Schrauben, Bolzen und Rohre eingesetzt, da es engere Toleranzen und eine bessere Oberflächenqualität bietet. Das Kaltumformung Verfahren revolutioniert die Fertigung in Branchen wie Automotive und Elektronik, indem es nachhaltige und präzise Lösungen liefert. Insgesamt umfasst das Umformungsverfahren von Metall bei SCHWEIZER TECHNOLOGIES eine Bandbreite an Anwendungen, die von der Materialauswahl bis zur Endbearbeitung reichen und stets auf Effizienz abzielen.
Kaltumformung - Warmumformung
Die Verbindung von Kaltumformung und Warmumformung
Der Vergleich zwischen Kaltumformung und Warmumformung zeigt wesentliche Unterschiede in der Metallverarbeitung. Kaltumformung erfolgt bei Raumtemperatur, Warmumformung bei erhöhten Temperaturen unter der Schmelzgrenze. Kaltumformung bietet höhere Materialfestigkeit durch Verfestigung, bessere Oberflächenqualität ohne Oxidation, niedrigeren Energiebedarf und minimale Abfälle, erfordert aber höhere Kräfte. Warmumformung ermöglicht bessere Formbarkeit für komplexe Strukturen durch sinkende Fließspannung, reduziert Werkzeugverschleiß, verbraucht jedoch mehr Energie. In der Automobilindustrie werden beide kombiniert: Kalt für Präzisionsteile, Warm für große Verformungen. Der Übergang liegt bei der Rekristallisationstemperatur, je nach Material. Dieser Kontrast hilft das passende Verfahren für industrielle Anforderungen zu finden.
Die Vorteile der Kaltumformung
- Einzugsradius reduzierbar auf < 0,2 mm (gratfrei & spanlos)
- Blechstärken 0,5 mm bis 12 mm problemlos verarbeitbar
- Geeignet für alle kupferbasierten Legierungen
- Keine Mehrkosten gegenüber konventioneller Umformung
- Höhere Bauteilfestigkeit durch Kaltverfestigung
- Deutliche Material- und Energieeinsparung
- Exzellente Oberflächenqualität ohne Nachbearbeitung
Branchen und Anwendungsgebiete
- Automotive (E-Mobilität, Getriebe- & Karosserieteile)
- Elektronik & Elektrotechnik (Kontaktnieten, Steckverbinder)
- Medizintechnik (Implantate, chirurgische Instrumente)
Kaltumformung in der Medizin
Bei SCHWEIZER TECHNOLOGIES spielt das Kaltumformungsverfahren in der Medizin eine entscheidende Rolle in der Herstellung medizinischer Komponenten. Durch das Verfahren der Umformung entstehen präzise Implantate, Werkzeuge und Geräteteile mit hoher Festigkeit und Biokompatibilität. Im Verfahren der Fertigung werden Materialien wie Edelstahl oder Titan umgeformt, um Zahnbohrer, Schrauben für Orthopädie oder Komponenten für MRT-Geräte zu produzieren.
Vorteile in der Branche Medizin sind:
- Sterile Oberflächen
- Enge Toleranzen
- Minimale Kontaminationrisiken
- Gewährleistung von Verschleißfestigkeit
- Kostengünstige Massenproduktion.
Kaltumformung in der Elektronik
Im Verfahren der Elektronik werden hochpräzise Komponenten wie elektrische Kontakte, Schrauben, Kontaktfedern und Gehäuse hergestellt. Das Verfahren gewährleistet exzellente elektrische Leitfähigkeit und Maßgenauigkeit in Mikrometer-Bereichen, da die plastische Verformung unterhalb der Rekristallisationstemperatur erfolgt, was Kaltverfestigung (work hardening) induziert und die Fließspannung erhöht.
Anwendungen in der Elektronik umfassen Steckverbinder wie Pin-Headers, Bolzen für Leiterplatten (PCBs) und Verschleißteile in Geräten, einschließlich RF-Shields für Hochfrequenzanwendungen und Battery Contacts in Mobilgeräten. Vorteile der Umformung in der Elektronik sind minimale Toleranzen (bis zu ±0,01 mm), verbesserte Haltbarkeit durch gesteigerte Zugfestigkeit und Duktilität, sowie Reduktion von Sekundärprozessen wie Glühen oder Beschichten. Im Verfahren der Umformung dominieren Materialien wie OFHC-Kupfer (Oxygen-Free High Conductivity) oder CuBe2-Legierungen für Federkontakte, die hohe Elastizität und Korrosionsbeständigkeit bieten, ideal für High-Speed-Data-Übertragung in Smartphones oder Computern.
Das Verfahren einer kalten Umformung minimiert Abfälle durch 100%ige Materialausnutzung und ermöglicht kosteneffiziente Serienfertigung, was die Zuverlässigkeit moderner Technologien wie IoT-Geräten oder Automotive-Elektronik stärkt.
Kaltumformung für Automotive
Das Kaltumformungsverfahren in der Automotive Branche ist essenziell für leichte, stabile Fahrzeugkomponenten. Durch das Verfahren entstehen Strukturteile wie Stoßfänger, Getriebewellen und Muttern mit hoher Festigkeit. Das Fertigungsverfahren unterstützt nachhaltige Produktion mit minimalem Abfall. Insgesamt treibt die Kaltumformung für Automotive von SCHWEIZER TECHNOLOGIES Innovationen in der Mobilität voran.
Vorteile in der Branche Medizin sind:
- Erhöhte Bauteilfestigkeit: Durch Kaltverfestigung wird die Festigkeit der Komponenten signifikant gesteigert, ideal für hochbelastete Teile wie Getriebewellen oder Stoßfänger.
- Exzellente Oberflächenqualität: Ohne Erwärmung entstehen glatte, gratfreie Oberflächen, die Nachbearbeitung minimieren und Korrosionsschutz verbessern.
- Kosteneinsparungen: Bis zu 28% günstiger als Warmumformung durch niedrigere Energie- und Betriebskosten, plus Materialeinsparung.
- Hohe Produktionsraten: Skaleneffekte für Massenfertigung, reproduzierbar für große Serien in der Automotive-Produktion.
- Präzision und komplexe Geometrien: Enge Toleranzen und Maßgenauigkeit für anspruchsvolle Bauteile, ohne Abfall.
- Leichtbau und Nachhaltigkeit: Geringerer Materialeinsatz und Gewichtreduktion, fördert E-Mobilität und Umweltschutz.




